Ingenieurwesen / Naturwissenschaften 2016-11-17T15:08:22+00:00

Zum Ingenieurwesen zählen diejenigen Wissenschaften, die sich mit Forschung und technischer Entwicklung oder auch mit Konstruktion und Produktionstechnik beschäftigen. Also eigentlich befasst sich Ingenieurwesen mit allem aus dem technischen Bereich.

Wenn man die Naturwissenschaften hinzuzieht mit Biologie und Chemie, steht man vor einer sehr großen Bandbreite an Möglichkeiten, die durchaus auch zukunftsträchtig sind.

Die Fächer des Ingenieurwesens und der Naturwissenschaften gelten durch die Bank weg als anspruchsvoll und das ist wohl auch ein Grund für die hohe Abbruchqoute bei den Studenten. Jedoch sind die Jobchancen, wenn man es mal geschafft hat, eigentlich immer sehr gut! Daher lohnt es sich, auch diese Studienrichtungen mal genauer anzuschauen!

In den Ingenieurswissenschaften werden naturwissenschaftliche Erkenntnisse erforscht und praktisch angewendet. Sie erfordern oft gute Mathekenntnisse und je nach Ausrichtung sind ein Interesse an Biologie und Chemie nicht verkehrt. 

Hier stellen wir Dir nun einige Studiengänge aus dem Bereich der Ingenieur- bzw. Naturwissenschaften vor. So z.B. Chemie, Biologie, Physik …

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Über Ingenieurwissenschaften

Die klassischen Ingenieurwissenschaften sind das Bauingenieurwesen (einschließlich Vermessungswesen), der Maschinenbau und die Elektrotechnik. Historisch bedeutsam sind außerdem der Bergbau, das Hüttenwesen (Metallurgie) und das Markscheidewesen. Die Architektur vereint Elemente der Ingenieurwissenschaften mit jenen der bildenden Kunst. Hinzugezählt werden auch die jüngeren Studiengänge Energietechnik, Sicherheitstechnik, Haus- und Gebäudetechnik, das Chemieingenieurwesen, die Verfahrenstechnik, die Umwelttechnik sowie die Feinwerktechnik.

Es gibt Überschneidungen zwischen diesen Disziplinen, so dass die Übergänge fließend sind. Besonders deutlich wird dies bei der Physikalischen Technik.

Das Wirtschaftsingenieurwesen kombiniert Wirtschaftswissenschaften (Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre), Rechtswissenschaften und eine oder mehrere Ingenieurwissenschaften in einem eigenen, interdisziplinären wissenschaftlichen Studium. Ähnliches gilt für den Studiengang des Patentingenieurwesens.

Strittig ist, ob die Informatik bzw. der Teilbereich Software Engineering bereits eine Ingenieurwissenschaft ist.

Selbstverständnis

Die Ingenieurwissenschaften sind angewandte Wissenschaften. Forschung wird meist in Bezug zu praktisch einsetzbarer Technik, Verfahren, Methoden, Anwendungen oder Geräten betrieben. Es wird auch Grundlagenforschung betrieben, aber der quantitativ größte Arbeitsbereich liegt in der praktischen Umsetzung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse bei der Realisierung technischer Produkte oder Verfahren.

Grundlegend gewandelt hat sich die Ingenieurwissenschaft durch die Einführung der Computer. Während vorher mit langwierigen Berechnungen und Versuchen die konstruktiven Annahmen überprüft werden mussten bzw. Daten für die Konstruktion lieferten (etwa die Festigkeit eines Stahlträgers), so können heute immer mehr Versuche durch numerische Simulationen am Computer ersetzt werden. Durch das hierdurch bedingte bessere Verständnis technischer Zusammenhänge besteht die Tendenz, heutzutage weniger auf Abschätzungen und mehr auf Simulationen zu vertrauen. Hierdurch werden Anwendungen häufiger als früher näher an technische Grenzen ausgeführt, mit allen positiven (z. B. niedrigere Materialkosten, geringere Herstellungskosten, völlig neuartige Konzepte wie Leichtbau) und negativen (z. B. häufigeres Versagen von Bauteilen) Folgen.

Fächerkanon

Auf den genannten Grundlagen setzen die eigentlichen Ingenieurwissenschaften auf, die im Folgenden dargestellt werden. In den Grenzbereichen zwischen den Arbeitsgebieten etablieren sich häufig eigenständige Fächer (zum Beispiel die Mechatronik), welche mit der Zeit auch zu eigenen Fächern auswachsen können. Diese evolutionäre Entwicklung der Ingenieursfächer spiegelt damit auch immer den technischen Fortschritt wider.

  • Bauingenieurwesen
    • Grundlagenfächer: Statik, Mechanik, Physik, Mathematik, Tragwerkslehre, Festigkeitslehre, Baustoffkunde, technisches Zeichnen, Vermessungskunde.
    • Fachrichtungen: Baubetrieb, Geotechnik, Hochbau, Holztechnik, Simulationsmethoden, Straßenbau, Technische Gebäudeausrüstung, Tiefbau, Verkehrswesen, Versorgungstechnik, Wasserbau
  • Bioingenieurwesen, Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik
    • Grundlagenfächer: Mathematik, Chemie, Physik, Physikalische Chemie, Technische Mechanik und Festigkeitslehre, Werkstoffkunde, Thermodynamik, Strömungslehre, Konstruktionslehre, Regelungstechnik, Messtechnik gelegentlich auch Biochemie,Mikrobiologie und Genetik / Gentechnik
  • Elektrotechnik
    • Grundlagenfächer: Mathematik, Physik, Chemie, Informatik
    • Kernfächer: Bauelemente, Schaltungstheorie, Systemtheorie, Theorie der Felder und Wellen, Konstruktionslehre
    • Fachrichtungen: Automatisierungstechnik, Elektronik, Energietechnik und Nachrichtentechnik
  • Maschinenbau
    • Grundlagenfächer: Mathematik, Physik, Technische Mechanik, Werkstoffkunde, Thermodynamik, Strömungslehre, Konstruktionslehre, Regelungstechnik (einschließlich Steuerungstechnik), Messtechnik, elektronische Datenverarbeitung, Elektrotechnik,technisches Zeichnen.
    • Kernfächer: Maschinenelemente, Maschinendynamik, Fluidenergiemaschinen, Wärmekraftmaschinen (speziell Strömungsmaschinen und Kolbenmaschinen), Verfahrenstechnik und Apparatebau.
    • Fachrichtungen: Anlagenbau, Energietechnik, Fahrzeugtechnik, Fertigungstechnik, Fördertechnik, Kunststofftechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, Maschinenbauinformatik, Mechatronik, Schiffbau, Schiffstechnik, Schweißtechnik und Umwelttechnik
  • Sonstige Bereiche des Ingenieurwesen: Agrarwissenschaft, Agrartechnik, Architektur, Bergbau, Computational Engineering, Computer-aided design, Feinwerktechnik, Gartenbau, Geodäsie, Informationssystemtechnik, Innenarchitektur, Kartographie,Landschaftsarchitektur, Metallurgie, Medizintechnik, Militärtechnik, Physikalische Technik, Raumplanung, Stadtplanung, Systemtechnik, Umweltplanung, Verkehrsingenieurwesen, Verkehrsplanung, Verkehrswissenschaften, Vermessungswesen, Werkstoffkunde und Werkstoffwissenschaft

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