Wirtschaft (VWL BWL) und Recht studieren 2016-11-17T15:08:22+00:00

Mein Studium der BWL | Was, Wo, Wie, Warum?

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Jura: Einführung in die Methodenlehre der Rechtswissenschaft

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Rechtswissenschaft (Jura) studieren

Das Studium der Rechtswissenschaft wird in Deutschland umgangssprachlich als Jurastudium bezeichnet. Der Begriff Jura wurde in diesem Zusammenhang das erste Mal an der Universität Bologna verwendet. Er leitet sich vom lateinischen ius („das Recht“) ab; iura (Plural) sind „die Rechte“, sowohl das weltliche als auch das Kirchenrecht (kanonisches Recht), welche damals noch gleichberechtigt nebeneinanderstanden. Manche Universitäten promovieren daher auf Wunsch auch heute noch zum Doctor iuris utriusque (lat. „Doktor beider Rechte“). Wer ein Studium der Rechtswissenschaft absolviert hat, wird als Jurist bezeichnet.

Studienablauf und Abschlüsse

Staatsexamen und Bologna-Reform
Beinahe jede deutsche geisteswissenschaftliche Universität bietet einen juristischen Studiengang an. Die Studienordnungen unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland, ebenso die Regelstudienzeit, die gewöhnlich viereinhalb bis fünf Jahre beträgt. Das Latinum muss in Deutschland nicht mehr vor Studienabschluss abgelegt werden. Beim klassischen Ausbildungsweg für Juristen wird das Studium mit dem sogenannten ersten Staatsexamen abgeschlossen. Im darauffolgenden zweijährigen Referendariat erwirbt der angehende Jurist die zur Ausübung seines Berufes notwendige praktische Erfahrung. Wer in Deutschland die Zweite Juristische Staatsprüfung erfolgreich abgelegt hat, ist berechtigt, die Bezeichnung Assessor (Rechtsassessor) zu führen und wird umgangssprachlich als „Volljurist“ bezeichnet. Volljuristen haben die Befähigung zum Richteramt und können als Rechtsanwälte zugelassen werden.

Neben diesem klassischen Ausbildungsweg haben sich im Zuge des Bologna-Prozesses auch Studiengänge zum Bachelor of Laws und Master of Laws etabliert. Diese Abschlüsse, die meist durch wirtschaftswissenschaftliche Module ergänzt werden, ermöglicht den Absolventen aber nur in streng reglementierten Teilbereichen eine Rechtsberatung durchzuführen. So ist es nach aktueller Rechtslage beispielsweise möglich, in Verfahren ohne Anwaltszwang vor den Amtsgerichten (§ 79 Abs. 2 Satz 2 und 3 ZPO), Verwaltungsgerichten (§ 67 Abs. 2 Satz 2 und 3 VwGO), Arbeitsgerichten (§ 11 Abs. 2 Satz 2 und 3 ArbGG), Sozialgerichten (§ 73 Abs. 2 Satz 2 und 3 SGG) und vor den Finanzgerichten (§ 62 Abs. 2 und 3 FGO) aufzutreten. Durch die genannten Vorschriften erhalten unter anderem Behörden und juristische Personen des öffentlichen Rechts sowie Unternehmen die Berechtigung, sich von ihren entsprechend bevollmächtigten Beschäftigten gerichtlich vertreten zu lassen. Das Gleiche gilt für Gewerkschaften und Sozialverbände, die als Prozessbevollmächtigte ihrer Mitglieder ihre hauptamtlichen Mitarbeiter mit der Prozessvertretung beauftragen.

In diesem Rahmen und im Rahmen des Rechtsdienstleistungsgesetzes sind folglich auch die Absolventen der juristischen Studiengänge ohne Staatsexamen berechtigt, klassische außergerichtliche und gerichtliche Rechtsarbeit zu leisten. Dazu gehört sowohl die Rechtsberatung als auch die Vertretung vor Gericht.

Die allgemeine freiberufliche Rechtsberatung ist allerdings ausschließlich der Rechtsanwaltsschaft – also den sogenannten Volljuristen mit der Befähigung zum Richteramt – vorbehalten. Der Bundesverband der Wirtschaftsjuristen führt gegen diese Regelung, die nach der Meinung des Verbandes einem Berufsverbot für freiberuflich arbeitende Wirtschaftsjuristen gleichkommt, derzeit eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht. Der Klageantrag des Verbandes liegt derzeit zur Prüfung beim Bundesverfassungsgericht.

Studium

Schwerpunkt der Juristenausbildung ist die juristische Dogmatik. Am Anfang steht das Grundstudium, das Vorlesungen über die Exegese des Bürgerlichen Gesetzbuchs, des Handelsgesetzbuchs, der Zivilprozessordnung, des Strafgesetzbuchs, der Strafprozessordnung, des Grundgesetzes, des Verwaltungsverfahrensgesetzes und der Verwaltungsgerichtsordnung beinhaltet. Dazu kommen noch Grundlagenfächer, die das allgemeine Verständnis fördern (z. B. Digestenexegese, Rechtsgeschichte und Rechtsphilosophie sowie Rechtssoziologie). Eindeutiger Schwerpunkt liegt auf der BGB-Exegese, dem StGB und dem VwVfG mit der VwGO. Diese Vorlesungen sind oftmals mit einzelnen Abschlussklausuren und umfangreichen schriftlichen Rechtsgutachten, die zu Hause angefertigt werden (Hausarbeiten) zu beenden; von überragender Bedeutung – auch für das weitere Studium – ist die umfassende Lösung von erdachten Sachverhalten im Gutachtenstil.

An die Zwischenprüfung bzw. „kleinen Scheine“ schließt sich eine zweite Phase an, gekennzeichnet von den sogenannten „großen Übungen“, die ebenso von Klausuren und umfassenden Hausarbeitsgutachten auf fortgeschrittenem Niveau begleitet werden. Im Anschluss hieran verbringt jeder Student üblicherweise noch etwa ein Jahr mit Examensvorbereitungen, meist begleitet von dem Besuch eines Repetitoriums. In vielen Studienordnungen ist mittlerweile auch die Wahl eines Schwerpunktbereichs vorgesehen, welcher vertiefte Kenntnisse in einem besonderen Rechtsgebiet vermitteln soll. Auch der Erwerb von fachspezifischen Fremdsprachenkenntnissen ist in manchen Bundesländern vorgesehen.

Erstes Staatsexamen

Das universitäre Studium der Rechtswissenschaften wird heute mit einer „Ersten juristischen Prüfung“ abgeschlossen. Allerdings enthält die erste Prüfung seit 2003 neben einem staatlichen Teil (Pflichtfachprüfung, 70 % der Gesamtnote) einen universitären Teil (Schwerpunktbereichsprüfung, 30 % der Gesamtnote) und stellt deshalb richtigerweise kein reines „Staatsexamen“ mehr dar.

[3] Genau genommen kann nur die Pflichtfachprüfung als Staatsexamen bezeichnet werden, da nur diese Prüfung von den Justizprüfungsämtern der Bundesländer gestellt und bewertet wird. Die Schwerpunktbereichsprüfung wird an den jeweiligen Universitäten abgeleistet. Die Ausgestaltung ist Sache der Bundesländer, welche jeweils Juristenausbildungs- und -prüfungsgesetze und dazugehörige Verordnungen geschaffen haben.

Die Pflichtfachprüfung besteht je nach Bundesland aus fünf bis sieben Aufsichtsarbeiten und einer mündlichen Prüfung. Die Aufsichtsarbeiten werden zusammenhängend innerhalb von zwei Wochen direkt nacheinander geschrieben. Sind die schriftlichen Klausuren erfolgreich bestanden, erfolgt ca. fünf Monate später die mündliche Prüfung. Allerdings bestehen in der Dauer dieser Wartezeit je nach Prüfungsamt erhebliche Unterschiede.

Der Prüfungsstoff umfasst alle drei großen Rechtsgebiete des deutschen Rechts: das Zivilrecht, das öffentliche Recht und das Strafrecht. Die Problem- und Fragestellungen beinhalten im Rahmen des 1. Staatsexamens vor allem Probleme des materiellen Rechts, prozessuale Fragen des Zivilprozessrechts, des Strafprozessrechts, des Verwaltungsprozessrechts und Verfassungsprozessrecht werden aber bereits im Überblick abgefragt.

Für Pflichtfachprüfung gibt es in allen Bundesländern zwei reguläre Versuche. Als Ausnahme gilt der Freiversuch, der denjenigen Kandidaten, die direkt nach Beendigung der Regelstudienzeit (derzeit regelmäßig noch acht Hochschulsemester, mit Tendenzen zu neun Semestern) in die Prüfung gehen, im Fall des Nichtbestehens einen zusätzlichen Versuch gewährt und im Fall des Bestehens die Möglichkeit der Notenverbesserung durch erneute Ablegung der Pflichtfachprüfung gewährt. In einigen Bundesländern (bspw. Bayern und Baden-Württemberg) wird den Prüfungskandidaten aber auch nach dem ersten regulären Versuch eine Notenverbesserung, durch erneutes Ablegen der Pflichtfachprüfung gewährt.

„Mannheimer Modell“

Seit dem Herbstwintersemester 2009 bietet die Universität Mannheim als einzige Universität in Deutschland einen Reformstudiengang der Juristenausbildung an, welche zunächst über einen Bachelor of Laws zum „vollen“ Staatsexamen führt. Dabei handelt es sich um einen Kombinationsstudiengang im Sinnde der JAPrO des Landes Baden-Württemberg. Die Studenten leisten zunächst im Rahmen des Bachelors das komplette Zivilrecht, sowie die universitäre Schwerpunktprüfung und zusätzlich BWL-Kenntnisse im Wert von 1/3 des Bachelors. Am Ende nehmen die Studierenden an den zivilrechtlichen Klausuren des Staatsexamens teil. Danach müssen nur noch die Klausuren im öffentlichen Recht und im Strafrecht geschrieben werden. Die Möglichkeit der „Abschichtung“ der Klausuren ist einzigartig bisher in Deutschland und wird darin begründet, dass die Mannheimer Juristen in schneller Zeit sowohl Jura als auch BWL lernen müssen. Nach dem Bachelor haben sie neben der Ausbildung zum Volljuristen über die ergänzenden Studien zum Staatsexamen auch die Möglichkeit, einen Master of Science in BWL zu machen. Der Bachelor ermöglicht auch eine Promotion im Zivilrecht, vorausgesetzt, der Student gehörte zu den besten 5% seines Jahrgangs.

Abschichtung im ersten Staatsexamen

In Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen besteht neben dem Freiversuch und der Notenverbesserungsmöglichkeit zudem die Möglichkeit im Rahmen des Freiversuches die Examensklausuren nicht, wie in den anderen Bundesländern und innerhalb der beiden genannten Bundesländer im regulären Examensdurchgang üblich, innerhalb von zwei Wochen ablegen zu müssen, sondern nach Rechtsgebieten auf einen längeren Zeitraum von eineinhalb Jahren aufzuteilen. In Nordrhein-Westfalen können die Examensklausuren der drei Rechtsgebiete Zivilrecht, öffentliches Recht und Strafrecht gemäß § 12 des Juristenausbildungsgesetzes Nordrhein-Westfalen auf drei Semester (vom 6. bis zum 8. Semester) aufgeteilt werden (Abschichtung), wobei hier daher von mehreren kleinen, als von einer Pflichtfachprüfung gesprochen werden muss.[4] In Niedersachsen können die Examensklausuren der drei Rechtsgebiete gemäß § 4 Absatz 2 Satz 2 des Niedersächsischen Gesetzes zur Ausbildung der Juristinnen und Juristen (NJAG) auf zwei Prüfungstermine aufgeteilt werden, die zwischen dem 6. bis zum 8. Semester geschrieben werden können.[5] Die Klausuren werden zusammen mit den regulären Examensdurchgängen geschrieben und korrigiert.

Zweites Staatsexamen

Im Gegensatz zum Ersten Staatsexamen handelt es sich beim Zweiten Staatsexamen um eine reine Staatsprüfung. Diese wird demnach ausschließlich von den staatlichen Justizprüfungsämtern der einzelnen Bundesländer gestellt und bewertet.

Eine Befähigung zum Richteramt, die gleichermaßen Voraussetzung zur Zulassung als Rechtsanwalt ist, wird erst nach dem Erwerb des Zweiten Staatsexamens (auch Großes Staatsexamen oder Assessorexamen genannt) erworben. Dem zweiten Staatsexamen geht ein zweijähriger Vorbereitungsdienst, das Referendariat, voraus. Das Referendariat wird von einer weiteren theoretischen Vorbereitungsphase auf die Prüfungen begleitet. Es soll an die praktische Tätigkeit heranführen. So müssen Kurse besucht werden, die von Richtern, Staatsanwälten, Verwaltungsbeamten und Rechtsanwälten geleitet werden. Gleichzeitig werden sogenannte Stationen absolviert, in denen der Referendar einem Richter, Staatsanwalt, Rechtsanwalt, Verwaltungsbeamten oder Ähnlichem zur praktischen Ausbildung zugeordnet wird und so Einblick in dessen Berufsalltag gewinnt. Der Status eines Rechtsreferendars ist ein öffentlich-rechtliches Ausbildungsverhältnis. Letztlich ist der Referendar Beamter des jeweiligen Bundeslandes und erhält eine sogenannte Unterhaltsbeihilfe in Höhe von durchschnittlich ca. 800 Euro netto. Die genaue Höhe variiert aber je nach Bundesland.

Diese Assessorprüfung wird bundesweit – allerdings in der Zuständigkeit der einzelnen Bundesländer – durchgeführt. Die Referendare haben gegen Ende ihrer Ausbildung zwischen sieben (Saarland) und elf (Bayern) Klausuren zu schreiben. Etwa vier Monate nach der Klausurphase schließt das Referendariat mit einer mündlichen Prüfung ab. Neben dem materiellen Stoff des ersten Examens umfasst das zweite Examen auch das Prozessrecht, wobei akademische Streitstände gegenüber dem ersten Examen an Stellenwert verlieren und die aktuelle Rechtsprechung mehr in den Vordergrund tritt.

Durch das Bestehen des zweiten Staatsexamens wird gleichzeitig die Befähigung für den höheren Dienst in der allgemeinen und inneren Verwaltung erworben (Eingangsamt: Regierungsrat). Auch die Tätigkeit eines Staatsanwalts setzt die Befähigung zum Richteramt voraus (eine Ausnahme stellt der dem gehobenen Dienst angehörende Amtsanwalt beim Amtsgericht dar). Charakteristisch für das deutsche Berechtigungswesen ist, dass auch für bestimmte Berufe außerhalb des öffentlichen Dienstes die Befähigung zum Richteramt erworben werden muss. Das gilt für den Beruf des Rechtsanwalts (einschließlich des Syndikusanwalts) und des Notars. Für die Tätigkeit eines Justiziars ist hingegen eine besondere Berechtigung nicht erforderlich.

Die Ausbildung zum sogenannten Volljuristen dauert mit Studium und Referendariat inklusive Zwischenphasen (Wartezeiten auf Examensergebnisse, Wartezeiten auf Beginn des Referendardienstes) mindestens sieben Jahre.

Einstufige Ausbildung
Zur einstufigen Ausbildung in den 1970er und 80er Jahren siehe den Hauptartikel Einstufige Juristenausbildung.

Staatliche Prüfungsämter
Die Prüfungsämter (Justizprüfungsämter) für das Erste Staatsexamen werden in den einzelnen Bundesländern innerhalb der Oberlandesgerichte (etwa Nordrhein-Westfalen) oder als Landesjustizprüfungsamt (z. B. Niedersachsen). An den Prüfungen werden als Prüfer Juristen im staatlichen Dienst (Richter, Staatsanwälte, Verwaltungsjuristen), Rechtsanwälte sowie Professoren beteiligt. Im Ersten Staatsexamen wirken sehr häufig Professoren als Prüfer mit. Das Zweite Staatsexamen wird von den Landesjustizprüfungsämtern abgenommen, die bei den jeweiligen Justizministerien gebildet werden. Bei den Prüfungen im Zweiten Staatsexamen sind die Prüfer Richter, Staatsanwälte, Beamte, Notare oder Rechtsanwälte.

Diplom, Bachelor und Master

Viele Universitäten haben nach dem Bestehen des Ersten Staatsexamens ein Diplomierungsverfahren auf Antrag eingerichtet. An diesen Universitäten wird nach dem Ersten juristischen Examen zusätzlich der akademische Grad „Diplom-Jurist“ (Dipl.-Jur.) oder „Magister juris“ (Mag. jur.) verliehen.

Seit einigen Jahren bieten auch verschiedene Fachhochschulen medienrechtliche und wirtschaftsrechtliche Studiengänge an, die mit dem akademischen Grad des Diplom-Informationsjuristen kurz ebenfalls Dipl. jur. bzw. Diplom-Wirtschaftsjuristen abschließen. Der Studiengang Informationsrecht kann an der Hochschule Darmstadt belegt werden. Hier wurde dieser 2001 erstmals in Deutschland etabliert. Überdies kann Jura an zahlreichen Universitäten im Nebenfach eines Bachelor-, und Master- sowie Magisterstudiengangs als „Teilgebiete des Rechts“ gewählt werden. In der Regel schließt das Nebenfachstudium mit einer Klausur und/oder einer halbstündigen, mündlichen Prüfung ab.

Es ist auch möglich, nach einem dreijährigen Studium den Baccalaureus Juris (bac. jur.) und nach einem weiteren Jahr den Magister Juris (Mag. jur.), meist aber LL.M. genannt, zu erwerben. Der Weg zu den klassischen juristischen Berufen wie Rechtsanwalt oder Richter wird dadurch jedoch nicht eröffnet. Viele Juristen nutzen diese Studiengänge deshalb nur als Zusatzqualifikation. Besonders hoch angesehen sind dabei Abschlüsse von renommierten ausländischen Universitäten.

Der Masterabschluss an einer Fachhochschule gilt als Laufbahnbefähigung für den höheren Dienst, wenn dies vorher in der Akkreditierungsurkunde für den jeweiligen Masterstudiengang von der zuständigen obersten Kultusbehörde im Benehmen mit der jeweiligen obersten Innenbehörde und gegebenenfalls erforderlichen Dienstbehörde festgestellt wurde.

Jura in anderen Studiengängen

Einige Universitäten und Fachhochschulen integrieren rechtswissenschaftliche Inhalte in andere Studiengänge, etwa in das Fach Geschichtswissenschaft, indem dort Fragen der historischen Rechtsvergleichung und Römisches Recht behandelt werden. An der FU Berlin werden innerhalb der Neueren Philologien im Bereich Landeskunde auch die Rechtssysteme und Rechtskulturen einzelner Zielsprachenländer, etwa Spaniens oder in Lateinamerika, thematisiert. Entsprechende Lehrveranstaltungen in den Fächern Spanisch und Portugiesisch finden am zur FU gehörenden Lateinamerika-Institut (Berlin) statt. Dabei wird der Stoff überwiegend enzyklopädisch und nicht kasuistisch („fallorientiert“), wie im normalen Jurastudium, vermittelt.

Ebenso spielen juristische Fragestellungen in Fächern wie Medizin (z. B. Arzthaftung), Pharmazie (z. B. Betäubungsmittelgesetz) Architektur (z. B. Baurecht), Sozialpädagogik (z. B. Familienrecht, Ausländerrecht) oder (Wirtschafts-)Informatik (z. B. Datenschutzrecht) eine Rolle.

Berufsaussichten

Die Berufsaussichten sind derzeit recht uneinheitlich. Die Examensnoten spielen dabei eine überragende Rolle. Während die besten 10–15 % in der Regel gute bis sehr gute Berufsaussichten haben, ist der juristische Arbeitsmarkt für Absolventen mit ausreichenden bis befriedigenden Examina (zirka 70–85 %) recht schwierig. Für eine Anstellung im Öffentlichen Dienst sind grundsätzlich zwei Prädikatsexamen erforderlich, ebenso als Zulassung für eine Promotion (Doktor). Rund 75 % eines Absolventenjahrgangs strebt den Anwaltsberuf an, allerdings oft eher deshalb, weil andere Berufszweige aufgrund nicht ausreichender Noten verschlossen bleiben. Seit 1996 hat sich die Zahl der Anwälte bundesweit auf 161.000 (Stand: 2013) mehr als verdoppelt. Die Tendenz ist weiter steigend. Im Schnitt kommt in der Bundesrepublik auf 499 Einwohner bzw. potenzielle Mandanten ein Anwalt (Stand: 2013). Zum Vergleich: 1950 kamen in der Bundesrepublik auf einen Anwalt rund 5.000 potenzielle Mandanten.[10] Im Schnitt verdienen in der Bundesrepublik Anwälte, die als freie Mitarbeiter in einer Kanzlei tätig sind, 20.400 Euro brutto im Jahr (Stand: 2010). Rund 4.800 Euro Jahresgewinn erzielt ein Anwalt, der sich nach dem Examen selbstständig macht, in den ersten drei bis fünf Berufsjahren (Stand: 2011).[11] Zugleich steigt in der Bundesrepublik die Zahl der Fachanwälte, die sich auf ein bestimmtes Sachgebiet (z. B. Versicherungsrecht) spezialisiert haben.

Bei der Suche nach beruflichen Alternativen konkurrieren Jura-Absolventen häufig, etwa im Journalismus, im Verlagswesen, in der Öffentlichkeitsarbeit, im Personalwesen oder Projektmanagement, mit Akademikern anderer Studienrichtungen.

Etwas entspannter zeigt sich die Arbeitsmarktsituation im Allgemeinen für Absolventen, die Jura als Nebenfach (etwa in einem wirtschafts-, sozial- oder ingenieurwissenschaftlichen Studiengang) oder für ein Lehramt studiert haben.

Volkswirtschaftslehre (VWL) studieren

Die Mikroökonomie befasst sich mit den Beziehungen von einzelnen Wirtschaftssubjekten wie Haushalten und Unternehmen. Wichtige Teilgebiete im Studium sind:

Die Haushaltstheorie, die sich mit der Nachfrageseite beschäftigt (Präferenzen, Nutzenfunktion etc.)
Die Produktionstheorie, die sich mit der Angebotsseite beschäftigt (Produktionsfaktoren, Angebotsfunktion etc.)
Die Preistheorie, die sich mit Märkten und Preisen beschäftigt (Marktformen, Marktgleichgewicht, Marktversagen, Preisbildung etc.)
Informationsökonomik, Wohlfahrtsökonomik, Institutionenökonomik, Spieltheorie
Die Evolutionsökonomik betrachtet wirtschaftliche Prozesse aus der Sicht eines neuen, auf Mangel an Wissen basierenden, Paradigmas. Ob es sich um einen neuen mikroökonomischen Ansatz oder eine eigenständige Perspektive handelt ist umstritten.
Die Experimentelle Ökonomik beschäftigt sich mit der experimentellen Überprüfung theoretischer Verhaltensannahmen der Mikroökonomie.

Makroökonomie Studium/studieren

Die Makroökonomie betrachtet die Wirtschaft auf einer aggregierten Ebene im Gesamtzusammenhang. Sie untersucht damit gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge. Dies kann etwa auf der Ebene eines aggregierten Marktes, eines Landes, einer Staatengemeinschaft oder auch der Weltwirtschaft insgesamt geschehen.

Beispiele für Untersuchungsgegenstände sind gesamtwirtschaftliches Einkommen, Konsum und Investitionen, Arbeitsmarkt, Preisniveau, Inflation, Geldtheorie, Konjunkturtheorie und Wirtschaftswachstum.

Ökonometrie

Die Ökonometrie befasst sich mit der quantitativen, in der Regel empirischen Untersuchung des Wirtschaftsgeschehens. Hierbei werden mathematische Methoden der Statistik und Stochastik verwendet und Testhypothesen abgegeben.

Spezialdisziplinen

Spezialdisziplinen befassen sich mit einzelnen Wirtschaftsbereichen unter makro- und mikroökonomischen Aspekten. Beispiele sind Arbeitsökonomik — Außenwirtschaftstheorie — Bildungsökonomik — Entwicklungsökonomie — Familienökonomie — Gesundheitsökonomie — Industrieökonomik — Innovationsökonomik — Regionalökonomie — Umweltökonomie

Theorie der Wirtschaftspolitik
Die Wissenschaft der Wirtschaftspolitik hat als Gegenstand die Gestaltung der Wirtschaftsordnung und der wirtschaftlichen Abläufe. Bereiche der Wirtschaftspolitik sind die Ordnungspolitik (dazu gehört die Wettbewerbspolitik), die Strukturpolitik und die Prozesspolitik, wozu die Fiskalpolitik und die Geldpolitik gehören.

Finanzwissenschaft
Die Finanzwissenschaft hat als Gegenstand die Lehre von der öffentlichen Wirtschaftstätigkeit.

Brückendisziplinen
Die Wirtschaftsgeographie untersucht ökonomische Strukturen und Prozesse unter räumlichen Aspekten
Die Wirtschaftsgeschichte untersucht die historische Wirtschaftsentwicklung
Werkzeuge der VWL

Ökonomische Modelle

Die VWL erstellt zur Beschreibung und Untersuchung von ökonomischen Strukturen und Prozessen abstrakte Modelle. Dabei handelt es sich um Bündel von Annahmen, die so in der Realität nicht zutreffen, aber eine wichtige Erkenntnisfunktion bei der Entwicklung ökonomischer Theorien erfüllen.

Zu den wichtigsten Modellen in der VWL gehören der vollkommene Markt und der Homo oeconomicus. Im Modell des vollkommenen Marktes bilden sich Preise, und somit auch die Nachfrage nach Gütern, immer in Abhängigkeit von Angebot und Nachfrage (siehe Marktgleichgewicht). Im Modell des homo oeconomicus handelt der Mensch stets rational in dem Sinne, dass er unter verschiedenen Handlungsoptionen aufgrund der ihm zur Verfügung stehenden Information stets diejenige Handlung wählt, welche ihm den größten Nutzen verschafft.

In der Spieltheorie werden die strategischen Interaktionen zwischen Menschen betrachtet. Hier muss der Handelnde nicht nur die ihm zur Verfügung stehenden Optionen kennen, sondern auch Erwartungen bezüglich des Verhaltens seines Gegenübers bilden. Dieses wiederum gründet sich auf dessen Erwartungen. Es droht ein unendlicher Regress. Ein grundlegendes Konzept zur Lösung dieser Zirkularität ist das strategische Gleichgewicht (Nash-Gleichgewicht).

Der Ansatz der Begrenzten Rationalität, welcher maßgeblich von Herbert A. Simon geprägt wurde, geht davon aus, dass menschliches Handeln aufgrund begrenzter kognitiver Kapazitäten der Akteure und der Komplexität des sozialen Geschehens nie vollkommen rational sein kann. Der Mensch verhält sich zielorientiert, ist allerdings aufgrund seiner Einschränkungen nicht immer in der Lage, die objektiv beste Handlung zu wählen.

Quantitative Methoden

Mathematische Modelle spielen eine wesentliche Rolle in der VWL, da sie eine klare Beweisführung und eindeutig definierte Annahmen verlangen und in der Regel nicht zu vieldeutigen oder „weich“ interpretierbaren Ergebnissen führen. Die generellen volkswirtschaftlichen Ansätze lassen sich aber mit einfacher Arithmetik und dem Verschieben von Kurven darstellen, ohne dass man tiefere mathematische Kenntnisse mitbringen muss. Die Österreichische Schule vertrat sogar die Auffassung, dass jedes Modell, das über einfache Logik hinausgeht, nicht nur überflüssig, sondern sogar ungeeignet für ökonomische Analysen sei. In den letzten Jahren zeigt sich eine zunehmende Tendenz hin zu ökonometrischen Arbeiten.

 

Betriebswirtschaftslehre (BWL) studieren

Die Betriebswirtschaftslehre gliedert sich in zwei Hauptbereiche: die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre (ABWL) und die Spezielle Betriebswirtschaftslehre (SBWL), welche wiederum in funktionale und institutionelle Betriebswirtschaftslehren unterteilt ist.

Allgemeine Betriebswirtschaftslehre studieren

Die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre (ABWL) befasst sich mit planerischen, organisatorischen und rechentechnischen Entscheidungen in Betrieben. Sie ist dabei funktions- und branchenübergreifend ausgerichtet. Die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre gibt einen Überblick über die Wissenschaft der Betriebswirtschaftslehre und legt dabei funktions- und branchenübergreifende Zusammenhänge dar. Ziel ist es, das fachübergreifende Denken und Entscheiden zu fördern.

Spezielle Betriebswirtschaftslehre Studium

Die Spezielle Betriebswirtschaftslehre (SBWL) – bisweilen auch Besondere Betriebswirtschaftslehre (BBWL) genannt – fokussiert auf ausgewählte Fragen, die jeweils nur für bestimmte Unternehmen oder Unternehmensteile relevant sind. Hierbei gibt es zwei verschiedene Ansätze, Gebiete voneinander abzugrenzen: Institutionelle Betriebswirtschaftslehren betrachten alle Funktionsbereiche, jedoch immer nur für bestimmte Betriebstypen, die sich z. B. nach Branche, Betriebsgröße und -alter unterscheiden. Funktionale Betriebswirtschaftslehren fokussieren demgegenüber jeweils einzelne Funktionsbereiche in Betrieben, unabhängig von der jeweiligen Branche.

Funktionale Betriebswirtschaftslehren sind:

  • Beschaffung, Materialwirtschaft und Logistik
  • Produktionswirtschaft inkl. Operations Research und Qualitätsmanagement
  • Absatzwirtschaft, Marketing und Unternehmenskommunikation
  • Finanzwirtschaft (Investition und Finanzierung, Risikomanagement, Kapitalmärkte)
  • Internes Rechnungswesen, Kostenrechnung, Controlling
  • Externes Rechnungswesen inkl. Revisions- und Treuhandwesen sowie Wirtschaftsprüfung
  • Betriebswirtschaftliche Steuerlehre
  • Personalwesen, Personalentwicklung, Personalführung
  • Organisation einschließlich Organisationstheorie und Organisationskultur
  • Innovations- und Technologiemanagement, Change Management, Wissensmanagement
  • Strategisches Management, Unternehmensführung, Unternehmensverfassung, Unternehmenspolitik, Unternehmensplanung, Unternehmensethik und Internationale Betriebswirtschaftslehre
  • Umweltmanagement
  • Managementlehre
  • Unternehmensführung mit unterschiedlichem Fokus:
  • Marktorientierte Unternehmensführung oder Marketingmanagement
  • Wertorientierte Unternehmensführung oder Finanzmanagement (siehe auch Shareholder Value)
  • Mitarbeiterorientierte Unternehmensführung oder Personalmanagement
  • Institutionelle, auf spezielle Branchen fokussierte Betriebswirtschaftslehren sind
  • Bankbetriebslehre
  • Betriebswirtschaftslehre des Tourismus
  • Betriebswirtschaftslehre des Gesundheitswesens – Gesundheitswirtschaft
  • Handelsbetriebslehre, Handelsmarketing
  • Immobilienwirtschaft
  • Industriebetriebslehre
  • International Business Program
  • Landwirtschaftliche Betriebslehre
  • Medienmanagement
  • Öffentliche Betriebswirtschaftslehre und Verwaltungsbetriebswirtschaftslehre
  • Versicherungsbetriebslehre
  • Bergwirtschaftslehre
  • Sozialmanagement
  • Speditionsbetriebslehre
  • Sportmanagement
  • Weitere institutionelle Betriebswirtschaftslehren mit Fokus auf bestimmte Unternehmenstypen sind z. B.
  • Betriebswirtschaftslehre kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)
  • Unternehmensgründung/Entrepreneurship
  • Konzernmanagement
  • Üblicherweise werden in einem Studium der Betriebswirtschaftslehre noch Hilfswissenschaften gelehrt, insb.:
  • Wirtschaftsmathematik bzw. Mathematik
  • Wirtschaftsrecht bzw. Recht
  • Wirtschaftsstatistik bzw. Statistik
  • Wirtschaftsinformatik bzw. Informatik und Informationsmanagement

Beide Ansätze haben ihre Vor- und Nachteile. Die funktionale BWL ist nur schwer in der Lage, branchenspezifische Probleme zu behandeln, liefert dafür aber branchenunabhängige Aussagen. Die Branchen-Betriebswirtschaftslehre fokussiert auf die für die Branche relevanten funktionalen Aspekte, besteht aber in weiten Teilen aus Doppelungen mit anderen Betriebswirtschaftslehren.

Schnittmengen mit anderen Wissenschaften
Die BWL bildet mit anderen Wissenschaften Schnittmengen. Diese Schnittmengen sind häufig bestimmte betriebswirtschaftliche Problemfelder, deren Lösung nur interdisziplinär möglich ist. Sie bilden wiederum eigenständige Lehr- und Forschungsbereiche, können oft aber auch als SBWL gewählt werden.

  • Wirtschaftschemie
  • Wirtschaftsethik
  • Wirtschaftsgeografie
  • Wirtschaftsgeschichte
  • Wirtschaftsingenieurwesen
  • Wirtschaftsinformatik
  • Wirtschaftspädagogik
  • Wirtschaftspsychologie
  • Wirtschaftsmathematik
  • Wirtschaftssoziologie
  • Wirtschaftsrecht

Von diesen Bereichen ist die Wirtschaftspädagogik zumeist den wirtschaftswissenschaftlichen, erziehungswissenschaftlichen oder philosophischen Fakultäten der Hochschulen zugeordnet. Die Wirtschaftsinformatik und das Wirtschaftsingenieurwesen sind uneinheitlich entweder den BWL- oder den jeweiligen technischen Fakultäten zugeordnet. Je größer die Auswahl an unterschiedlichen ingenieurwissenschaftlichen Vertiefungen ist, umso eher ist es den BWL-Fakultäten zugeordnet. Wirtschaftsmathematik und Wirtschaftsgeografie befinden sich, in der Regel, in naturwissenschaftlichen Fakultäten, wie zum Beispiel Mathematik- und Geografiefakultäten.

Ausbildung

Betriebswirtschaftliche Kenntnisse werden auch im Rahmen der kaufmännischen Lehrberufe (Beispiel: Gehilfe zum Industrie-, Speditions-, Bankkaufmann usw.) vermittelt. Berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es an Fachschulen und Fachakademien (zum Beispiel zum staatlich geprüften Betriebswirt oder Betriebswirt der Sparkasse usw.) Betriebswirtschaftliche Studienmöglichkeiten an Hochschulen (Universitäten und Fachhochschulen) werden mit akademischen Graden (Diplom-, Bachelor-, Masterabschluss) abgeschlossen. Duale Studiengängen an Berufsakademien verleihen ihren Absolventen den ‚Bachelor‘ als staatliche Abschlussbezeichnung. Wachsenden Zulauf verzeichnen in Deutschland auch die privaten Business Schools. Eine Möglichkeit zur Grundlagenbildung bietet der Economist Pass – University/Further Education.

Forschungslandschaft

Die betriebswirtschaftliche Forschung umfasst sowohl Grundlagen- als auch angewandte Forschung. Die Grundlagenforschung beschäftigt sich oftmals mit sehr speziellen und abstrakten Fragestellungen, die häufig formal-mathematisch modelliert oder empirisch analysiert werden. Die Präzision der wissenschaftlichen Methoden ist dabei mittlerweile auf ähnlichem Niveau wie z. B. in der Volkswirtschaftslehre oder der Psychologie. Die angewandte Forschung dient dazu, der Praxis konkrete Problemlösungen zu liefern. Empfänger der Forschung sind oft das Management, aber auch Gesetzgeber, Gesellschaft und Nichtregierungsorganisationen.

Bekannte deutschsprachige Fachzeitschriften sind Die Betriebswirtschaft (DBW), Zeitschrift für Betriebswirtschaft (ZfB) und Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung (zfbf). In der Handelsblatt-Zeitschriftenliste 2009, die verschiedene Zeitschriftenbewertungen konsolidiert, erreichten unter den betriebswirtschaftlichen Fachzeitschriften Academy of Management Journal, Academy of Management Review, Administrative Science Quarterly, Information Systems Research, Journal of Consumer Research, Journal of Finance, Journal of Financial Economics, Journal of Marketing, Management Science und Marketing Science die höchsten Platzierungen. In seiner höchsten Kategorie 4* werden im Ranking der britischen Association of Business Schools (2010) die folgenden Zeitschriften eingeordnet: Academy of Management Journal, Academy of Management Review, Accounting Review, Accounting, Organizations and Society, Administrative Science Quarterly, Information Systems Research, Journal of Accounting and Economics, Journal of Accounting Research, Journal of Consumer Research, Journal of Finance, Journal of Marketing, Journal of Marketing Research, Management Science, Marketing Science, MIS Quarterly, Operations Research, Organization Science, Review of Financial Studies und Strategic Management Journal.

Beim Handelsblatt Betriebswirte-Ranking 2009, das die Forschungsleistung von 2100 Betriebswirten in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz gemessen an der Qualität der Publikationen seit 2005 analysiert, erreichten Christian Homburg, Ulrich Lichtenthaler, Adamantios Diamantopoulos, Martin Högl, Martin Weber, Armin Scholl, Nils Boysen, Andreas Herrmann, Dirk Sliwka und Stephan M. Wagner die zehn besten Plätze.



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